LA Cops

Hinsichtlich des Gameplays und Spielprinzips erinnert das PC- und Konsolenspiel LA Cops stark an Hotline Miami. Durch taktisches Vorgehen gilt es auch hier, sich vor einer außergewöhnlichen Retro-Kulisse zahlreichen feindlichen Übergriffen zu wiedersetzen. In diesem Fall allerdings nicht als Gangster in Miami, sondern als gesetzestreuer Polizist in LA.

Los Angeles, die Stadt der Engel, muss vom kriminellen Abschaum befreit werden. Eine Aufgabe, die in LA Cops natürlich von zwei Polizisten übernommen wird. Einer wird dabei aktiv vom Spieler kontrolliert, der andere bietet hilfreiche Rückendeckung, wenn die Anzahl der bösen Buben einmal weniger überschaubar ist. Und das ist in diesem rasanten Action-Game ziemlich oft der Fall. Ein virtueller Tot und permanente Knappheit an Munition gehören daher zum Spielealltag. Dabei ist taktisches Vorgehen gefragt, um den Angriff starker Gegner gemeinsam mit dem Partner überlegen zu können. 

Als Spieler hat man in LA Cops die Möglichkeit, jederzeit zwischen den zwei Polizisten zu wechseln. Das ist natürlich enorm wichtig, wenn zum Beispiel ein Haus taktisch getürmt werden soll und die zweite Spielfigur in brenzligen Situationen für Rückendeckung sorgen muss. Dabei kann jedem Charakter eine individuelle Position zugewiesen werden, beispielsweise wenn ein bestimmter Bereich in einem Raum unter Beschuss genommen werden muss. Allerdings nimmt die Figur, die momentan nicht aktiv vom Spieler gesteuert wird, auch selbstständig Feinde in die Mangel oder geht bei Bedarf in Deckung. Ein weiterer Vorteil des Zwei-Spielfiguren-Prinzips ist außerdem, dass die Mission erst dann als gescheitert gilt, wenn beide Polizisten das Zeitliche segnen. Erreicht nur eine Spielfigur das Ziel, gilt die Kampagne somit als erfolgreich und der Partner ist in der nächsten Runde natürlich wieder dabei. Lustiges Detail sind in LA Cops übrigens die Donuts, die bei niedriger Lebensenergie für neue Kraft sorgen und sich überall in der comicartigen Spielewelt finden lassen.